Wandern
Azoren Wandern Azoren S. Jorge Nordküste

Azoren - Wandern mit dem Original! 1992 erschien mein Sunflower-Führer, der erste Azoren-Wanderführer überhaupt, im englischen Verlag Sunflower Books. Wandern auf den Azoren war damals noch weitgehend unbekannt und die Recherchen für dieses Buch (seit 1989) gestalteten sich teilweise recht abenteuerlich. Das Buch erschien in vier Sprachen und hat das Wandern auf den Azoren rasch populär gemacht. Ganz aktuell gibt es nun den DuMont Wanderführer “Azoren aktiv” aus meiner Feder.

Azoren Wandern Cover
Azoren Pico-Gipfel

Pico-Besteigung: Endlich ganz oben auf 2350 m Höhe - pures Gipfelglück! (Tour 22 im Buch)

   DuMont aktiv Wandern auf den Azoren

- 35 Touren mit präzisen Wegbeschreibungen
- Infokasten zu jeder Tour
- plastisch wirkende, geschummerte
  Wanderkarten
- Höhenprofile mit Wegpunkten
- durchnummerierte Wegpunkte ermöglichen
  eine leichte Orientierung
  Weitere Infos und Bestellmöglichkeit bei
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Aus einer Zuschrift von Achim Eckert, 27.9.2011:

“Gerade rechtzeitig zu unserem Azoren-Urlaub entdeckten wir das frische Bändchen von Andreas StieglitzWandern auf den Azoren’, zu dem wir Verlag und Autor gratulieren möchten! Während unserer drei Wanderwochen haben wir ein Dutzend (!) der beschriebenen Wege genossen und waren immer wieder beeindruckt von der Präzision der Angaben, so dass wir keine anderen Karten benötigten. Sowohl die Kartenausschnitte als auch die zugehörigen Texte sorgten für ein müheloses Zurechtfinden. Die Höhenangaben bestätigten nicht nur das Erreichen eines markanten Punktes, sondern erlaubten sogar das Justieren meines Höhenmessers ;-)  .

Herr Stieglitz gibt dem Leser das Gefühl, direkt geführt zu werden, weil er sogar Kleinigkeiten erwähnt. Ob's die Aloen auf den Mäuerchen sind oder die eingefallene Lavaröhre, die man sonst übersehen hätte. Stets lohnenswerte Knüller sind die ‘kleinen Abstecher’, auch wenn sie bisweilen recht schweißtreibend sind, oder Geheimtipps, wie z.B. ein erfrischendes Bad in Thermalquellen oder Schwimmen in einer Bucht, die man dann auf (genau beschriebenen) Umwegen erreicht. Jede Tour sind wir mit Freude gewandert und werden das Büchlein allen gerne weiter empfehlen!

Tipp für Wanderer mit Mietwagen: Als Mietwagenfahrer haben wir bei Nicht-Rundwanderungen unser Auto am Zielpunkt geparkt und uns dann von dort per Taxi an den Startpunkt bringen lassen. So wird das Wandern absolut relaxed, weil ja das eigene Auto wartet ...

Azoren Wandern Natur

Wandern durch üppige endemische Vegetation

Azoren S. Jorge Pico da Esperanca

Auf der Vulkanroute: Aufstieg zum Pico da Esperança auf São Jorge (Tour 16 im Buch)

Die Azoren - Inselwandern vom Feinsten! Es gibt ein Netz offizieller markierter Wanderwege, die durch die azoreanische Regionalregierung klassifiziert sind. Am Anfang des jeweiligen Wanderweges steht eine Infotafel mit Routenverlauf. Zu jedem dieser offiziellen Wanderwege gibt es ein Faltblatt mit Karte, das (sofern nicht gerade vergriffen) beim Turismo erhältlich ist.

Wer gern in einer kleinen Gruppe wandert: für 2012 sind wieder mehrere Wanderstudienreisen geplant. Die Reisen werden von Natur & Kultur Wanderstudienreisen veranstaltet und 2 Termine von mir als Wanderführer und Reiseleiter begleitet. Auf Tagesausflügen mit ausgedehnten Wanderungen lernen wir von drei Standorten aus vier Inseln kennen: São Miguel, São Jorge, Pico und Faial. Die Anfahrten zu den Wanderungen finden mit Taxis und Linienbussen statt, die Transfers zwischen den Inseln erfolgen per Fähre oder Flugzeug. Einige schöne Meeresbuchten laden während der Reise zum Baden ein.

Zum Auftakt besuchen wir São Miguel, die größte und vielfältigste Azoreninsel. Dank ihres üppigen Grüns hat sie auch den Beinamen Ilha Verde (Grüne Insel) erhalten. Wir erwandern die berühmte Caldeira das Sete Cidades, einen riesigen Kraterkessel mit mehreren Seen. Ein kräftiger Aufstieg führt uns zur Lagoa do Fogo; einsam liegt der Feuersee in den Bergen. Geradezu lieblich wirkt der Talkessel von Furnas mit der Ortschaft und dem See, wo es Fumarolen und heiße Quellen gibt. Im berühmten Park Terra Nostra können wir in einem riesigen Thermalbecken unter Araukarien baden. Außerdem besichtigen wir eine Ananas-Plantage bei Ponta Delgada.

Zweite Station unserer Reise ist São Jorge. Diese Insel besteht aus einem steil aus dem Meer aufragenden Gebirgsrücken, gebildet von einer Kette grasgrün bewachsener Vulkankegel. Vom Pico das Caldeirinhas wandern wir durch die Gipfelregion der Insel zum Pico da Esperança, dem höchsten Gipfel der Insel, von wo sich bei klarer Sicht herrliche Ausblicke auf alle Nachbarinseln der Mittelgruppe bieten. Alte Pfade führen uns auf weiteren Touren an den Steilküsten entlang, wo wir auf kleinen Küstenniederungen (“Fajãs” genannt) abgeschiedene Weiler entdecken. So wandern wir zur Fajã de Alem hinab, die nur zu Fuß erreichbar ist, dann zum Dörfchen Norte Grande weiter und steigen schließlich zur Fajã do Ouvidor ab, einer wunderschönen Küstenniederung mit Bademöglichkeit zwischen schwarzen Lavaklippen. Von Norte Grande wandern wir zu abgelegenen Fajãs an der Nordküste. Von der Hochfläche Serra do Topo wandern wir zur spektakulären Fajã do Santo Cristo hinab und an der Küste entlang bis zur Fajã dos Cubres. Außerdem besuchen wir den von einem Vulkanausbruch verschütteten Kirchturm von Urzelina.

Mit der Fähre setzen wir nach Faial über. Der berühmte Jachthafen in Horta ist obligatorischer Zwischenstopp für alle Skipper auf der großen Atlantik-Passage. Unser Rundgang durch das geschichtsträchtige Städtchen führt uns auch zur ehemaligen deutschen Kabelstation. Ein Tag ist zur freien Verfügung, so dass man ganz seinen persönlichen Interessen nachgehen kann. Z.B. kann man von Horta zur Walbeobachtung (whale watching) ausfahren oder den Pico in eigener Regie besteigen. Am nächsten Tag sehen wir die gewaltige, oft von Wolken umwallte Caldeira im Inselinnern und wandern von Capelo zum Capelinhos-Vulkan. Die ungeheure Eruption bei seinem Ausbruch hat 1957/58 an der Westspitze der Insel eine urgewaltige Landschaft entstehen lassen.

Ein Tagesausflug mit dem Boot führt uns zur ehemaligen Walfängerinsel Pico. Der gleichnamige Vulkankegel ist mit 2350 m der höchste Berg Portugals. Von Santa Luzia wandern wir zum alten Winzerdorf Lajido und entdecken an der Küste die typischen Lavagärten (UNESCO-Welterbe), in denen Wein angebaut wird.

Insgesamt anderthalb Tage sind im Verlauf dieser Reise zur freien Verfügung.

Azoren S. Jorge Musikanten
Azoren S. Jorge Kühe

Tagesprogramm 2012

Termine: 24.6.-8.7., 25.7.-8.8. und 8.-22.8.

1. Tag

Linienflug mit der SATA International von Frankfurt a.M. nach Ponta Delgada auf São Miguel. Taxitransfer zum Residencial Alcides in Ponta Delgada. Ein kleiner Bummel führt uns durch die historische Altstadt zur belebten Uferpromenade.

2. Tag

Mit Taxis fahren wir nach Sete Cidades, eine faszinierende Vulkan- und Seenlandschaft im Westen von São Miguel. Durch hohe Kraterwände von der Außenwelt abgeschirmt liegt Sete Cidades am Ufer der Lagoa Azul. Man vergisst, dass man sich auf einer Insel mitten im Atlantik befindet, und fühlt sich beinahe an einen Alpensee versetzt. In dem idyllischen Dörfchen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier sind noch Getreidespeicher auf Stelzen und große Brotbacköfen zu sehen. Vom Dorf wandern wir (mittel; 3.45 Std., 12,5 km Länge, 350 Höhenmeter Auf- und Abstieg) zum berühmten Königsblick (Vista do Rei) und über den Kraterrand der Caldeira das Sete Cidades. Auf der Rückfahrt besuchen wir eine Ananasplantage, in der die köstliche Tropenfrucht kultiviert wird.

3. Tag

Heute wandern wir (anspruchsvoll; 4.45 Std., 11 km Länge, 500 Höhenmeter Auf- und Abstieg) über bewaldete Hänge und niedrige Heide zur Lagoa do Fogo hinauf. Einsam liegt der „Feuersee“ inmitten einer rauen Berglandschaft. Häufig ziehen Nebelschwaden über die Berghänge, das drohende Geschrei der Möwen verstärkt noch den Eindruck des Unwirklichen. Doch plötzlich reißen die Wolken auf und der Kratersee leuchtet türkisblau zwischen den saftig grünen Abhängen. Durch ein Tal und an einem alten Wasserkanal entlang wandern wir zurück. Am herrlichen Sandstrand von Praia kann man im Meer baden.

4. Tag

Mit dem Linienbus erreichen wir den Talkessel von Furnas mit seinem idyllischen Dörfchen. Dampfende Quellen, blubbernde Schlammsprudel und heiße Felsen zeugen von der vulkanischen Aktivität dicht unter der Erdoberfläche. Unsere Wanderung (leicht; 2 Std., 8 km, keine großen Höhenunterschiede) führt um die Lagoa das Furnas. So beschaulich die Umgebung erscheint, am Seeufer kocht und brodelt die Erde. Im Dorf wird uns mittags der berühmte, in heißen Erdlöchern gegarte Eintopf „Cozido das Caldeiras“ serviert. Nachmittags besuchen wir den herrlichen Park Terra Nostra und können hier im großen Thermalbecken unter Araukarien baden.

5. Tag

Wir nehmen den innerazoreanischen Flug nach São Jorge und beziehen die Quinta do Canavial, ein ehemaliges Landgut am Ortsrand von Velas. Ein kleiner Bummel führt uns durch das beschauliche Städtchen.

6. Tag

Heute wandern wir (anspruchsvoll; 4.15 Std., 8,5 km, 450 Höhenmeter Aufstieg, 850 Höhenmeter Abstieg) auf alten Fußwegen an der spektakulären Nordküste zur Fajã de Além hinab. Bis heute ist dieser Weiler nicht mit dem Auto erreichbar. Dann steigen wir nach Norte Grande auf, um vom Dorf auf einem Fußweg zur Fajã do Ouvidor abzusteigen. Diese wunderschöne Küstenniederung mit kleinem Hafen bietet eine geschützte Bademöglichkeit zwischen imposanten Lavafelsen. Über den Nordwesten der Insel fahren wir nach Velas zurück.

7. Tag

Heute fahren wir mit Taxis zum Pico das Caldeirinhas hinauf. Durch die Gipfelregion der Insel wandern wir (mittel; 4.15 Std., 16 km, 320 Höhenmeter Aufstieg, 750 Höhenmeter Abstieg) zum Pico da Esperança, der höchsten Erhebung von São Jorge. Die Viehweiden sind hier besonders grün, und zwischen üppigen Hortensienhecken stehen prächtige Exemplare der azoreanischen Baumheide. Aufgrund ihrer Höhenlage ist diese einsame Landschaft oft in Wolken gehüllt, aber bei klarer Sicht bieten sich unterwegs herrliche Ausblicke auf alle Nachbarinseln der Mittelgruppe. Falls die Gipfeltour aufgrund schlechter Sicht- und Wetterverhältnisse entfällt, machen wir alternativ eine Fajã-Wanderung.

8. Tag

Unsere heutige Wanderung (mittel; 3.45 Std., 10 km, 220 Höhenmeter Aufstieg, 850 Höhenmeter Abstieg) zur Fajã dos Cubres gehört zu den schönsten auf den Azoren – ein Pfad für die Sinne! Von Velas geht die Taxifahrt zunächst zur Serra do Topo. Auf einem alten Fußweg steigen wir durch eine wildromantische Talschlucht mit rauschendem Wildbach zur steilen Nordküste ab und wandern von Fajã zu Fajã – kleinen Küstenniederungen mit Weilern.

9. Tag

Von Norte Pequeno führt unsere Wanderung (anspruchsvoll; 3.45 Std., 10 km, 600 Höhenmeter Auf- und Abstieg) zu abgelegenen Fajas an der Nordküste hinab. Üppig grüne Steilhänge, idyllische Weiler und weite Ausblicke übers Meer zu den Nachbarinseln Graciosa und Terceira erwarten uns. Auf der Rückfahrt sehen wir den Kirchturm von Urzelina, der als einziges des alten Gotteshauses 1808 bei einem Vulkanausbruch stehen geblieben ist.

10. Tag

Wir setzen mit der Fähre von São Jorge nach Faial über. Häufig sind unterwegs Gelbschnabel-Sturmtaucher auf dem offenen Meer zu sehen. Mit etwas Glück können wir bei der Bootsfahrt auch Delfine beobachten. Nachmittags Rundgang durch die historische Altstadt von Horta. Mit dem berühmten Jachthafen und Peter’s Café Sport ist Horta obligatorischer Zwischenstopp für alle Skipper auf der großen Atlantik-Passage. Aber die geschichtsträchtige Stadt hat weitaus mehr zu bieten, etwa die Prachtbauten im Art-Deco-Stil und die alte deutsche Kabelstation aus der Telegrafenära.

11. Tag 

Der heutige Tag ist zur freien Gestaltung. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten für eigene Unternehmungen, z. B. die Teilnahme an Walbeobachtung (whale-watching) und eine Besichtigung der alten Walfabrik (Fábrica da Baleia), die von 1941-1974 in Betrieb war. Vielleicht verlockt auch der herrliche Sandstrand an der geschützten Lagune Porto Pim zu einem Bad im Meer. Für ambitionierte Bergsteiger kann dieser Tag auch zur Pico-Besteigung in eigener Regie genutzt werden. Die Reiseleitung ist bei Planung und Organisation (Fähre, Taxi, Bergführer) behilflich.

12. Tag 

Taxifahrt auf landschaftlich reizvoller Strecke zur Caldeira von Faial, dem gewaltigen, von Nebelschwaden umwallten Vulkankrater im Inselinnern. Unsere Wanderung verläuft vom Dörfchen Cruzeiro entlang einer Kette kleinerer Vulkankegel (mittel; 3 Std., 6,5 km, 400 Höhenmeter Aufstieg, 575 Höhenmeter Abstieg) zur Ponta dos Capelinhos an der Westspitze Faials. Hier brach 1957/58 der Vulcão dos Capelinhos aus, um nach gewaltigen Eruptionen die Insel um 2,4 qkm zu vergrößern. Nirgendwo auf den Azoren sind die Folgen eines Vulkanausbruchs so eindrucksvoll zu sehen wie hier. Nachdem wir uns die faszinierende unterirdische Dokumentation zum Vulkanismus angesehen haben, bietet sich vom alten Leuchtturm ein grandioser Ausblick über die aus dem Feuer geborene Landschaft. Krönender Abschluss ist ein Bad im Meer zwischen den Lavaklippen am Porto do Comprido.

13. Tag

Heute machen wir einen Ausflug mit dem Fährboot zur ehemaligen Walfängerinsel Pico. Majestätisch erhebt sich der gewaltige Vulkankegel mit 2350 m Höhe aus dem Meer. Bei Santa Luzia wandern wir über seine grünen Abhänge (leicht; 2.30 Std., 7 km, 200 Höhenmeter Aufstieg, 275 Höhenmeter Abstieg. An der schwarzen Felsküste entdecken wir die labyrinthischen Lavagärten (UNESCO-Welterbe), in denen traditionell Wein angebaut wird, und erreichen das pittoreske Winzerdorf Lajido.

14. Tag 

Wir nehmen den innerazoreanischen Flug nach São Miguel und beziehen in Ponta Delgada unser Quartier. Hier ist Zeit für einen Stadtbummel auf eigene Faust und letzte Einkäufe.

15. Tag 

Transfer vom Hotel zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt a. M..

Witterungs- oder fahrplanbedingte Änderungen des Tagesprogramms sind vorbehalten.

 

Anforderungen

Die Wanderungen verlaufen auf Feld- und Waldwegen, alten Fußpfaden und teilweise auch entlang von kaum befahrenen Straßen. Die Auf- und Abstiege können aufgrund des feuchtwarmen Klimas der Azoren durchaus schweißtreibend sein, sind jedoch nicht Schwindel erregend:

4 anspruchsvolle Touren (bis 4.45 Std. Gehzeit, bis 500 Höhenmeter Aufstieg)
3 mittlere Touren (bis 3.45 Std. Gehzeit, bis 400 Höhenmeter Aufstieg)
2 leichte Touren (bis 2.30 Std. Gehzeit, bis 200 Höhenmeter Aufstieg)

Unterkünfte

Auf allen drei Inseln wohnen wir in der jeweiligen Inselhauptstadt, auf S. Miguel und S. Jorge in familiär geführten Pensionen, auf Faial im traditionsreichen Hotel Fayal. Alle Zimmer sind ausgestattet mit Dusche/Bad/WC, in Ponta Delgada und Horta auch Telefon/TV.

Verpflegung

Im Preis enthalten ist Übernachtung mit Frühstück, 6 x Abendessen und einmal am Mittag die berühmte Spezialität von Furnas, der “Cozido das Caldeiras”, ein reichhaltiger, in einem Fumarolenfeld im Erdboden gegarter Eintopf. Die azoreanische Küche bietet eine große Auswahl an Hochseefisch und Rindfleisch aus extensiver Weidehaltung. Die Vielfalt der Nachspeisen ist berühmt, ebenso der herzhafte Käse. Weitere Spezialitäten sind Yams, Zwergbananen, Ananas und Passionsfrüchte (Maracujas) sowie der feinblumige Grün- und Schwarztee von São Miguel.

Checkliste

Wanderstiefel (unbedingt erforderlich), Teleskopstöcke (empfehlenswert), Sonnen- und Regenschutz, Funktionswäsche, Tagesrucksack, Sitzkissen fürs Picknick.

Veranstalter (weitere Infos zur Reise und Buchung)

Natur & Kultur Wanderstudienreisen, Blütenweg 32, 89155 Ringingen, Tel. 07344-921222


Ob man nun einen Wanderurlaub auf den Azoren oder aber eine Trekkingtour in Tasmanien plant: Das richtige Schuhwerk gehört in jedem Falle dazu. Am meisten bewährt haben sich bei solchen Touren feste und für schwer begehbare Untergründe geeignete Camper Schuhe. Diese machen sowohl in der Ebene als auch in felsigem oder morastigem Gelände fast alles mit. Zu einem Wanderurlaub gehört außerdem, dass man schwierige Strecken möglichst mit mehreren Leuten in Angriff nimmt. Als Single Urlaub sind vor allem Wanderrouten in den Bergen, die man bislang noch nie alleine zurück gelegt hat, ganz und gar nicht geeignet. In einer Gruppe, die am besten jeweils zur Hälfte aus Neulingen und erfahrenen Wanderern bestehen sollte, hat man außerdem die Chance, viele nette neue Leute kennen zu lernen. Ganz nebenbei kann man so auch Partnerschaften für zukünftige Touren knüpfen und so seine Leidenschaft langfristig mit anderen teilen.
 

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