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Getrennt durch die Meerenge der Bass-Straße liegt Tasmanien (engl. Tasmania) vor der Südspitze Australiens. Einschließlich der vorgelagerten Eilande umfasst die Insel eine Gesamtfläche von rund 68.000 Quadratkilometer, was knapp der Größe Bayerns entspricht. Im Osten erstreckt sich die Tasmansee bis Neuseeland, im Westen der Indische Ozean. Im Süden liegt ein kaltes, oft stürmisches und aufgewühltes Meer, der Southern Ocean, über den man nach 2500 Kilometern gefahrvoller Passage die Eiswüste der Antarktis erreicht.
Tasmanien ist ausgesprochen gebirgig und kulminiert im Mt Ossa (1617 m). In der gesamten Westhälfte und im Osten liegt wildes Bergland, das nur durch wenige Straßen erschlossen ist. Dazwischen erstreckt sich von Hobart im Süden bis Launceston im Norden eine große, hügelige Ebene. Gletscher haben während der Eiszeiten vor allem den Westen Tasmaniens geformt. Die zentrale Hochebene, das Central Plateau, war während der letzten Eiszeit von einem zusammenhängenden Eispanzer bedeckt. Nach dem Rückzug des Eises ist es heute eine raue, waldreiche Landschaft mit zahlreichen Gewässern. Das Klima im Westen Tasmaniens ist oft unwirtlich und das Meer brandet meist unbarmherzig an die Küste, aber das von dichten Regenwäldern bedeckte Bergland mit seinen Seen und Wildwässern gehört zu den größten Attraktionen der Insel – ein grandioses Naturparadies, das größtenteils als Nationalpark unter Schutz steht.
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